Sonntag, 30. November 2014

Mein November

Hallo ihr Lieben, 

ich muss gestehen, dass ich heute lange darüber nachgedacht habe, ob ich lieber einen weihnachtlichen Eintrag zum Advent machen will, da ja heute offiziell die Adventszeit beginnt, oder doch lieber zurück in den November schauen möchte, Ich habe mich für das Zweite entschieden. Zum einen, weil ich noch so gar nicht in Weihnachtsstimmung bin, zum anderen weil ich darauf mehr Lust habe. :D 

Was war los im November 2014? Wenn ich so ganz spontan darüber nachdenke, kommt mir vor allem der Gedanke: Lernen! Ich habe wirklich viel gelernt. Auch fürs Leben, aber vor allem für die Uni. Es war manchmal interessant. Manchmal totlangweilig. Immer anstrengend. Aber ich will mich nicht beklagen. Es war auch nicht gerade unerträglich. 

Na gut, vielleicht das wichtigste Ereignis dieses Monats war, dass ich wieder zu bloggen begonnen habe. :) Ich habe wirklich wieder sehr viel Spaß daran gefunden. Und hoffe ihr auch beim Lesen. 

Beim Lernen mach ich immer selfies :D





Wie war euer November? Habt ihr tolle Sachen erlebt? 

Eure Anka <3

Freitag, 28. November 2014

... vom Missionieren

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich über etwas schreiben, dass mich sehr aufgebracht hat. Kennt ihr auch solche Menschen, die ständig das Bedürfnis haben, euch von ihrer richtigen Meinung beziehungsweise Lebensweise zu überzeugen? Leider muss ich sagen, dass mich Weniges mehr auf die Palme bringt, als diese Menschen. Kürzlich hat sich eine Diskussion ergeben mit einer solchen Person. Es ging um CocoCola, Menschenrechte und Konsum. Ich finde ja wirklich, wirklich auch, dass wir bewusster leben sollten und uns einmal Gedanken darüber machen sollten, woher denn unsere Produkte stammen. In meinem alten Blog habe ich mich auch schon einmal damit auseinander gesetzt. Aber: ich kann doch nicht durch die Gegend rennen und jedem ein schlechtes Gewissen machen, weil er gerade eine Fanta trinkt. Ich selbst möchte für mich entscheiden, dass in Zukunft zu unterlassen und Menschen in meinem Bekanntenkreis darüber informieren, was bei diesem Konzern abgeht. Aber ich kann doch nicht andere überreden, wie ich zu handeln. Es muss doch jeder noch seine eigenen Entscheidungen treffen können. So etwas geht mir wirklich sehr auf die Nerven. Das gleiche gilt für Leute die nur Bio-Produkte essen, nur vegetarisch essen, kein Fernsehen, nur Secondhand kaufen, usw. Das alles finde ich bewundernswert. Ja, ich habe wirklich Hochachtung vor Menschen, die sich so sehr für andere einsetzen. Aber inwieweit ich die Welt mit verbessern möchte und auf welche Weise sollte immer noch meine Entscheidung sein. Informieren: ja. Missionieren: nein.

Bin ich mit dieser Meinung jenseits jeder Realität?


Sonntag, 23. November 2014

Das Leben ist ein Wunder

Hallo ihr Lieben, 

ich war gestern in der Ausstellung Körperwelten von Gunther von Hagen. Das Programm gibt es ja schon seit einigen Jahren und die Meinungen, die ich vorher dazu gehört haben waren sehr unterschiedlich. 



Ich möchte hier keine ethische Debatte darüber führen, ob es richtig ist Körper von Verstorbenen auszustellen. Das ist für das Thema, das ich hier ansprechen möchte, vollkommen irrelevant. Vielmehr geht es mir darum, auszudrücken, was mit die Ausstellung vor Augen geführt hat. 

DAS LEBEN IST EIN WUNDER. 

Eigentlich machen wir uns doch niemals Gedanken darüber, was alles nötig ist, das unser Körper so funktioniert, wie er es eben tut. Unsere Gesundheit nehmen wir als selbstverständlich hin, bis wir krank werden. Dabei ist unser Körper ein so komplexer und faszinierender Organismus, das wir doch wirklich alles daran setzen sollten gesund zu bleiben und ihn zu schützen und zu pflegen. 

Vieles ist für uns selbstverständlich, weil wir es aus unserem täglichen Leben kennen. Dabei sind es gerade diese Kleinigkeiten, wie eine funktionierende Gesundheit, ein intakter Körper, die das Leben so wundervoll machen. Die das Wunder an sich sind. 

Danke an diese Ausstellung, die mir das wirklich einmal verdeutlicht hat. Manchmal muss man uns einfach Wissen, das schon Jahre in uns schlummert nahe bringen, um neue Einsichten zu bekommen und zu begreifen. 

Wart ihr schon einmal in der Körperwelten-Ausstellung? Wie hat es euch gefallen? 

Alles Liebe, 
Eure Anka <3

Da das Fotografieren in der Ausstellung nicht erlaubt ist, kann ich euch nur unzureichend passendes Bildmaterial präsentieren, falls ihr Interesse habt, dann schaut doch mal auf der Homepage vorbei. Dort gibt es zahlreiche Erklärungen und Bilder. 

Freitag, 21. November 2014

... vom Schreiben

Hallo meine Lieben, 



warum sollte man als Blogger nicht mal über unser tägliches Geschäft berichten: das Schreiben. Tagebücher zu führen, gehört heute wohl nicht mehr zu den aller coolsten Freizeitbeschäftigungen. Trotzdem bietet es meiner Meinung nach viele Vorteile: der erste und meiner Meinung nach wichtigste ist, dass wir Erinnerungen schaffen. Ich habe noch ein Tagebuch aus der Zeit als ich so zirka in der fünften Klasse war und könnte mich jedesmal totlachen, wenn ich lese, was mich damals beschäftigt hat: "Ich habe in dieser Ex eine zwei geschrieben und in jener Ex eine vier." "Dieser Lehrer ist voll doof." und "Jungs nerven." So ähnliche Aussagen sind hier zu finden. Dabei finde ich es besonders spannend, aus welchem kindlich naiven Blickwinkel ich die Welt damals gesehen habe. In meiner Jugend habe ich leider nur geschrieben, wenn ich mich gerade wirklich beschissen gefühlt habe. Warum auch die schönen Dinge aufschreiben. :P Das ärgert mich sehr. So vieles was ich erlebt habe, ist schon wieder in Vergessenheit geraten und ich würde wirklich liebend gerne noch einmal darüber lesen. 



Auch heute führe ich kaum Tagebuch. Urlaubstagebuch, ja. Aber zum regelmäßigen Aufschreiben komme ich einfach nicht. Ich nehme mir nicht die Zeit dafür. Klar ist das Bloggen in gewisser Weise ein Ersatz dafür. Aber mal ehrlich, vieles hat hier einfach nichts verloren, weil es zu privat ist. Also werde ich mich wohl auch aus meiner Studienzeit nur an die Dinge erleben, die so einschneidend waren, dass ich sie in meinem Gedächtnis abgespeichert habe und an jene, an die ich durch Fotos erinnert werde. Aber angeblich verfälschen Fotos ja die Erinnerung. Ist auch irgendwie logisch. Wenn zum Beispiel eine Party ziemlich langweilig war und man sich eigentlich die ganze Zeit nur gewünscht hat, dass die anderen auch endlich heim gehen wollen, wird man das auf den gestellten Fotos, die an jenem Abend entstanden sind, kaum sehen können. Fotos sind eben nur Momentaufnahmen. Trotzdem können sie meiner Meinung nach sehr gut Gefühle transportieren. 



Das Erinnern ist aber nicht der einzige Grund, weshalb es sich anbietet ein Tagebuch zu führen, oder generell zu schreiben. Es befreit die Seele. Man kann seine Gedanken sortieren, Abstand gewinnen und ein Problem von einer anderen Perspektive sehen. Das hilft oft der Lösung näher zu kommen. Papier ist geduldig, auch wenn wir nicht ganz unbegründet Angst haben müssen, dass vielleicht doch eines Tages jemand das Aufgeschriebene findet, können wir uns hier oft leichter als vor anderen, unsere wahren Beweggründe, Ängst und Hemmungen eingestehen. 
Es gibt da auch so eine Methode, nach der soll man einfach schreiben. Die ganze Zeit schreiben ohne Unterbrechung. Jeden Gedanken der kommt sofort aufschreiben, ohne noch einmal darüber nachzudenken. Wenn einem nichts mehr einfällt, dann schreibt man einfach: mir fällt nichts mehr ein, mir fällt nichts mehr ein... So komisch es sich auch anhört, es hilft wirklich bei Problemen. 

Ich hoffe ich konnte euch zum Schreiben animieren und euch vielleicht einige Inspirationen geben, die euch weiterhelfen. Probiert es doch einfach mal aus. Ich nehme mir fest vor, auch wieder öfter zu schreiben. ;) 

Eure Anka <3

Dienstag, 18. November 2014

Neustart

Hallo meine Lieben, 

ja ich habe beschlossen hier einen Neustart zu wagen. Die Zeit ist reif dafür. Manchmal muss das Alte gar nicht schlecht sein, um ersetzt zu werden. Was ich damit sagen will ist, dass ich deswegen meinen früheren Blog nicht schlecht finde, aber es ist einfach nötig mich neu zu definieren und etwas anderes auszuprobieren. 



Ich habe lange nicht mehr geschrieben und das lag unter anderem daran, dass ich mir noch immer unsicher bin, worüber ich schreiben will. Meine Interessen sind zu vielseitig. Ich möchte nicht einfach nur einen klassischen Modeblog führen. Vielmehr möchte ich über Dinge schreiben, die wirklich wichtig sind im Leben. Ich möchte von Dingen berichten, die mich bewegen, mein Denken verändern und die vielleicht auch den einen oder anderen Leser inspirieren und bereichern. 

"Du hast jeden Tag die Möglichkeit, dich neu zu erfinden."

Leider ist das leichter gesagt als getan. Die Mode inspiriert mich auch weiterhin und wird deswegen wohl auch in Zukunft ein mehr oder weniger stark vertretenes Leitthema sein. Worauf ich aber verzichten möchte, sind diese klassischen Haul-Themen. Natürlich werde ich es mir zwar wahrscheinlich nicht nehmen lassen, euch das eine oder andere Schnäppchen unter die Linse zu halten. Aber meine Tätigkeit als Blogger soll nicht in einer Konsumsucht enden. Weniger ist mehr und das gilt finde ich auch (oder sogar vor allem) beim Einkaufen. 

Um mit einem Fazit zu schließen: ich kann euch nicht sagen, wie diese neue Sache hier endet. Ich weiß nur, dass ich wieder viel Spaß haben werde und ihr hoffentlich auch. :) Also lasst euch überraschen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen. :*

Eure Anka